“Titan Salvage/Micoperi“ birgt die “Costa Concordia” 

Wrack wird geflutet und als gesamter Schiffskörper von der Insel Giglio weggeschleppt! 

Für die Bergung der „Costa Concordia“ auf der Insel Giglio haben Costa Crociere und die Costa Concordia Notfallkommission nach einer umfangreichen Ausschreibung das Unternehmen Titan Salvage beauftragt, das diesen Auftrag in Zusammenarbeit mit der italienischen Partnerfirma Microperi ausführen wird. Die Arbeiten werden, nach endgültiger Zustimmung der italienischen Behörden, im Mai beginnen und voraussichtlich etwa 12 Monate andauern.

Titan Salvage ist ein amerikanisches Unternehmen, gehört zur Crowley Group und ist der Weltmarktführer auf dem Gebiet von Schiffsbergungen. Bei Microperi handelt es sich um ein renommiertes, alteingesessenes italienisches Unternehmen, das auf Unterwasserbau und maritime Ingenieursarbeiten spezialisiert ist. Während der Bergungsarbeiten haben die Belange des Umweltschutzes oberste Priorität. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Meeresgrund gesäubert und eine Wiederbepflanzung der maritimen Flora stattfinden.

Der Plan sieht ebenfalls Maßnahmen vor, den Tourismus auf Giglio und die damit verbundene Wirtschaft der Insel zu schützen. Die Anwesenheit der Bergungstrupps hat während der Sommersaison keine wesentlichen Auswirkungen auf die Verfügbarkeit der Hotelkapazitäten der Insel. Die Hauptbasis für die Arbeiten liegt auf dem Festland in der Nähe von Civitavecchia, wo auch Material und Geräte lagern, um eventuelle Störungen des Hafens von Giglio zu vermeiden. Sobald das Schiff geflutet ist, wird es zu einem italienischen Hafen geschleppt und dort den italienischen Behörden für deren Untersuchungen zur Verfügung stehen.

Der Bergungsplan wurde (unter den anderen Vorschlägen) ausgewählt von einem Expertenkreis mit Spezialisten von Costa Crociere, der Carnival Corporation & plc, London Offshore Consultants und Standard P&I Club. Alle sechs Angebote, die bis 3. März eingereicht worden waren, enthielten sehr hoch qualifizierte Standards. Das „Evaluation Team“ entschied dabei, dass es sich bei den Plänen von Titan Salvage/Microperi um jene Vorschläge handelt, die die in der Ausschreibung festgesetzten Vorgaben am besten erfüllen. Diese Vorgaben lauteten: Bergung des Wracks als ganzer Körper, minimale Risiken, minimalste Auswirkungen auf die Umwelt, Schutz für die Wirtschaft und den Tourismus der Insel Giglio und höchste Sicherheit bei den Arbeitsmaßnahmen.

Wir sind erfreut, dass wir nun einen weiteren wichtigen Schritt zur Bergung des Schiffs von der Insel Giglio unternehmen konnten,“ sagte Pier Luigi Foschi, der Chairman und CEO der Costa Crociere S.p.A. „Wie beim Abpumpen des Öls haben wir auch hier Sorge dafür getragen, dass der Schutz der Insel, der Schutz ihres Tourismus und der maritimen Umwelt gewährleistet ist. Wir möchten zu diesem Zeitpunkt auch Smit Salvage und Tito Neri für die erfolgreichen Arbeiten beim Abpumpen des Öls danken.

Die Abschleppung wird der letzte Schritt der Bergung sein. Die Bergung des Schweröls aus dem Schiff war am 24. März abgeschlossen worden. Weitere Maßnahmen zur Säuberung des Meeresgrunds und der Bergung von Schiffsteilen werden fortgesetzt bis Titan Salvage und Microperi ihre Arbeiten aufnehmen.

Quelle: PM Costa Kreuzfahrten

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